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One-Light-Setup (Part 3)

Nicht nur das Licht ist wichtig in einem Foto, sondern gerade auch die Schatten. Denn diese sorgen für schöne Kontraste und somit Tiefe im Bild. Wo Licht ist sollten also auch Schatten sein! Deshalb liebe ich solche One-Light-Setup.

Weil das Ergebnis einer gleichmäßigen Ausleuchtung oft „flach“ ist, empfinde ich diese meist nicht also besonders interessant und oft auch etwas langweilig.

Weil wir von der Natur auch nur eine Lichtquelle gewohnt sind (Sonne), empfinden wir Ausleuchtungen mit mehreren Lichtquellen auch als unnatürlicher.

Hier ein Vergleich, mit dem ich euch den Unterschied zeige.

Foto oben:
Dieses Foto habe ich von beiden Seiden gleichmäßig mit zwei Lichtquellen ausgeleuchtet. Es gibt keine ausgeprägten Schatten, weshalb für mich das Ergebnis eher langweilig wirkt und das Licht für das Motiv zu wenig „Kraft“ hat. Denn die Lichtcharakteristik (weiches oder hartes Licht) sollte auch zur Bildaussage passen.

Foto unten:
In diesem Beispiel wählte ich deshalb eine kontrastreichere Ausleuchtung, die das sinnlich provokante Thema viel besser zur Geltung bringt. Aus diesem Grund verzichtete ich auf den zweiten Blitzkopf. Durch die seitliche Ausleuchtung entstehen somit deutliche Schatten. Je nach Charakteristik des Lichtformers sind diese unterschiedlich stark ausgeprägt.

In diesem Beispiel kam eine Softbox ohne Innendiffuser zum Einsatz, weshalb die Schattenverläufe etwas weicher verlaufen.

Fazit:
Ein ansprechendes Foto braucht also nicht viele Blitze – weniger ist für mich oft mehr! Und wie schon oben beschrieben, sorgt eine Lichtquelle mit logischen Schattenverläufen auch für authentische Bildergebnisse.

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